Dieses Projekt wird gefördert durch:

„Europäische Union – Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER): Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.“

Link zur europäischen ELER-Kommission

Link zu ELER im Saarland

Gemeinsam dem Klimawandel begegnen!

Baumpflanzaktion in Kleinblittersdorf als Kooperationsprojekt der Firma N. Toussaint & Co. GmbH, der Gemeinde Kleinblittersdorf, des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau  und Freiwilligen im ökologischen Jahr

Mitte Dezember wurden im Gemeindewald von Kleinblittersdorf auf einer Kahlfläche, auf der zuvor Fichten mit Borkenkäferbefall standen, ca. 450 neue Bäumchen gepflanzt. Die zuständige Revierleiterin Martina Herzog erklärt: “Hier im Wald in Kleinblittersdorf gibt es viele verschiedene Baumarten, allerdings haben insbesondere Fichten, aber auch zunehmend Buchen, Probleme mit der inzwischen vorherrschenden Sommertrockenheit.“ Aus diesem Grund wurde bei der Pflanzaktion auf so genannte Klimabaumarten, wie Sommerlinde, Baumhasel, Traubeneiche, Walnuss und Elsbeere gesetzt, die mit Hitze und Trockenheit noch ganz gut zurechtkommen.

Und genau diese Bäume sind wahre Klimawunder, die uns auch künftig mit Sauerstoff versorgen, die Luftqualität verbessern und vielen Pflanzen und Tieren ein zu Hause geben.

Mit initiiert und gesponsert wurde der Aktionstag von der Firma Toussaint mit Firmensitz in Kleinblittersdorf, Jens Jarolimeck, Geschäftsführer, ist es wichtig, nicht nur die Bäumchen zu finanzieren, sondern auch junge Menschen in die Pflanzaktion einzubinden. Wir konnten junge, engagierte und ökologisch interessierte Menschen für den Arbeitseinsatz mitten im Winter gewinnen: 20 saarländische Freiwillige im Ökologischen Jahr und ein Teil der Belegschaft der Firma N. Toussaint mitsamt Geschäftsführer, pflanzten unter fachkundiger Anleitung der von Försterin Herzog und deren Team die Bäumchen im so genannten „Klumpen“. Das heißt, es wurden immer ca. 30 Pflanzen kreisförmig, relativ eng beieinander gepflanzt. Die Klumpenpflanzung ist vor allem bei Laubbäumen für die natürliche Astreinigung wichtig. Jede Pflanze wurde anschließend mit einem Einzelschutz versehen. Dieser ist aus Holz und daher biologisch abbaubar. Er schützt die kleinen Bäumchen vor Wildverbiss und der Begleitvegetation (z.B. Brombeerhecken) im Wald.

Die eingeladenen Gäste, Rainer Lang (Bürgermeister Kleinblittersdorf), Peter Gillo (Regionalverbandsdirektor Saarbrücken) und Frank John (stellvertretender Verbandsvorsteher Biosphärenzweckverband Bliesgau) nahmen matschige Schuhe gerne in Kauf um mitten im Wald, ihre Grußworte an die Teilnehmenden zu richten.

Die Relevanz dieses Kooperationsprojektes wird deutlich: Projekte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, die sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Aspekte umfassen sind zukunftsweisend, denn nur gemeinsam können wir es schaffen, den Klimawandel anzunehmen und aktiv zu gestalten.

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurden die Teilnehmenden mitten im Wald von der Firma Toussaint zu einer leckeren, veganen Kürbissuppe, eingeladen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Firma N. Toussaint & Co. GmbH, Martina Herzog mit Ihrem Team sowie Nico Lesch und Janine Schording mit den Freiwilligen des ökologischen Jahres im Saarland.

Projekt "Auf den Acker, fertig los!"

Ökologisches Gärtnern ist wieder im Trend!

Auf Hof Sonnenbogen in Wolfersheim steht der naturverbundene Lebensstil auf dem Land im Fokus.

Gemeinsam wollen Jugendliche und junge Erwachsene durch praktisches Tun mehr darüber erfahren...

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Hier bekommt Ihr einen kleinen Einblick, was auf Hof Sonnenbogen so alles erlebt und erfahren wurde!

Am 28.06.2023 waren wir zum ersten Mal auf Hof Sonnenbogen in Wolfersheim. Nach einer kleinen Erkundungstour und der Entdeckung, dass hier zukünftig ein Weltacker entsteht, wurde das Tagesvorhaben besprochen. Hier waren sich alle einig: "Heute wollen wir Kirschen ernten!" Diese durften verpackt und später mit nach Hause genommen werden! Anschließend wurden Walnüsse geknackt und jede Menge Basilikum geerntet. Ein sehr leckeres Walnuss-Basilikum-Pesto wurde hergestellt und abschließend mit Spaghetti gemeinsam verspeist. Es war ein sehr schöner, gechillter Nachmittag!

Beim nächsten Treffen gibt es bestimmt so einiges an Gemüse zu ernten, dass dann gemeinsam gegrillt werden kann.


 

Am 19.07.2023 fand das zweite Treffen auf dem Hof statt. Nach einer Einführung von Hannes Ballhorn zum Thema: "Permakultur" verbunden mit einem Rundgang durch den zukünftigen Weltacker, wurde gearbeitet. Das Getreide war entereif und wurde von uns geerntet, sowie einiges an Mulchmaterial (Heu) zusammengetragen. Mulch schützt und nährt das Bodenleben, spart Arbeit und Gießwasser und dient der Kreislaufwirtschaft im Garten.

Schließlich wurden Zuchini und Kräuter geerntet, die zu Gemüsespießen verarbeitet wurden. Kartoffeln haben wir auch auf dem offenen Feuer (ohne Alufolie, im gußeisernen Topf!) zusammen mit den Gemüsespießen gegrillt. Dazu gab es selbstgemachte Zaziki...lecker war`s !


Unser drittes Treffen am 30.08.2023 auf Hof Sonnenbogen fand in den Sommerferien statt, so waren einige der Teilnehmenden in Urlaub, dafür aber wieder neue Interessierte dabei. Sie wurden von den „alten Hasen“ über den Hof geführt und gemeinsam wurde geschaut, was es so alles zu entdecken gibt.

Ein Highlight sind dabei immer die Tiere wie die Hühner, die Katze Linda die Esel Anton, Danka und Lizzy und der Hund Freddy.


Am 27.09.2023 waren wir wieder auf dem wunderschönen Hof Sonnenbogen, der immer mehr zum Weltacker wird.
Wir durften reiche Ernte einfahren...Es wurden Bohnen, Mais, Äpfel und viele unterschiedliche Kürbisse geerntet. Die Äpfel wurden von uns zu einem Apfelberei zubereitet, dazu gabe es zwei Varianten von Pfannkuchen (vegan und mit tierischen Inhaltstoffen) und eine selbstgemachte Schokocreme (ganz ohne Zucker und Palmöl).
Wie immer wurden auch die Esel besucht, die Hühner gefüttert und die Katze gestreichelt...
"Es ist immer so relaxt hier, wenn man gestresst von der Schule kommt! Genau das Richtige für mich!" so eine Aussage und das Empfinden von Vielen beim gemeinsamen "ackern" hier auf Hof Sonnenbogen.


Am 22.11.23 war unser letzter Besuch für dieses Jahr auf dem zukünftigen Weltacker. Da es im Herbst früh dunkel wird, haben wir die Aktivitäten weitestgehend nach drinnen verlagert.

Lediglich ein kleiner Rundgang über den Hof hat uns erkennen lassen, wie unterschiedlich es hier zu jeder Jahreszeit aussieht. Bestaunt haben wir schließlich den selbst angebauten Topinambur (Wurzelgemüse) und den Ingwer (scharf schmeckendes Gewürz).Drinnen im warmen Kämmerlein, wurden getrocknete Kräuter abgezupft und mit dem „Gemüsewolf“ zerkleinert. Anschließend im Mörser mit Salz vermischt und abgefüllt. Eine gute Möglichkeit, die Kräuter auch in den Wintermonaten zu genießen, ist die Herstellung eines Kräutersalzes. Einen Teil nutzen wir direkt, um die selbst gekochte Kürbissuppe zu verfeinern.

Beim gemeinsamen Essen wurde ein kleiner Rückblick, über die stattgefundenen Termine auf dem Hof gehalten und alle waren sich einig, so ein Angebot soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden!

Projekt "Birken pflanzen"

Kooperationsprojekt Jugendfeuerwehr und "Kirweleut" Bliesmengen-Bolchen

Gleich zwei Jahre hintereinander wurden im Wald von Bliesmengen-Bolchen Bäume gepflanzt.

Durch die kulturellen Traditionen werden jedes Jahr Birken, für den Maibaum und dem Kirwestrauß dem Wald entnommen. Die Idee hatten die Jugendfeuwerwehr und die "Kirweleut" gemeinsam: "Wir wollen dem Wald, wieder was zurück geben!" Die Birken wurden bei einer regionalen Baumschule bestellt und nach Absprache mit dem Förster in einem dafür geeigneten Waldstück, gemeinsam gepflanzt.

Die Birken, sowie eine kleine Stärkung für die fleißigen Helfer aus der Dorfbäckerei, wurde von der Stiftung für Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz finanziert.

 

Biogas-Projekt

Erneuerbare Energien sind heute wichtiger denn je! Michelle und Tobias haben deshalb die Idee rund um ein Projekt zum Thema Biogas gehabt. Neben Infos wurde gemeinsam eine Mini-Biogas-Anlage gebaut - jetzt schauen wir, wie rentabel das in der Praxis ist!

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„Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Da kann alles rein, was eine Kuh auch fressen würde!“ So stellt Katrin Pütz uns die Wirkungsweise der Mikro-Biogasanlage vor. Das was viele als große Tanks in der Landschaft kennen, funktioniert nämlich auch im Kleinen. Es sind quasi nur zwei gasdichte Gewebesäcke, die über ein Rohr- und Schlauchsystem angeschlossen werden. Frau Pütz hat dieses simple Prinzip mit ihrem „Social Business“ (B)energy entwickelt und schafft damit ein weltweites Netz aus Installateuren, Gasproduzenten und Endverbrauchern. Ihr geht es nicht darum, Profit zu machen, sondern das Biogas den Menschen näher zu bringen und letztlich auch Wirtschaftssysteme vor Ort zu schaffen und zu unterstützen. Das Beste daran ist, dass augenscheinlicher Abfall genutzt wird, um das Gas zu produzieren und im Anschluss sogar noch als Dünger fungiert. „Wir setzen den Abfall ein, um einen nachhaltigen Kreislauf zu erzeugen“ so Pütz.

Auch wenn die Vorstellung des Systems und der Idee Biogas freitags nur digital stattfand, wurde dennoch jede Menge Hand angelegt. Schon bei einem Vorbereitungstermin im Mai waren circa 15 Leute dabei, und am 25. Juni haben nochmal 13 Engagiere angepackt. Möglich ist das Projekt durch das Engagement und die Idee von Michelle Herrmann und Tobias Binkle. Die beiden Studierenden kamen im Rahmen eines Junge-Biosphäre-Workshops im vergangenen Jahr auf die Projektleiterin Carmen John zu und entwickelten dann innerhalb gemeinsam das Konzept für das Biogas-Projekt. Durch die Kooperation der Jungen Biosphäre mit der aej saar (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend) wurde der geeignete Ort für den Aufbau der Anlage gefunden: im Jugendgarten der aej. Außerdem gab es bei der Umsetzung des Biogas-Projektes Unterstützung von Studierenden der HTW Saar, die im Rahmen eines Semesterprojekts mit der Jungen Biosphäre und dem Biosphärenzweckverband Bliesgau arbeiten. Finanziert wurde das Ganze dank einer Förderung der Jungen Biosphäre durch Saartoto und Eigenmitteln der aej.

Und so funktioniert es: Als Starter braucht die neu errichtete Anlage Gülle, welche der Biolandhof Wack gestiftet hat. „Der Transport der 2000l flüssigem Kuhdung war spannend und hat uns zu kreativen Höchstleistungen angetrieben“ fasst Lennart Berwanger von der aej saar zusammen. „Der Zuweg zu unserem Garten in St. Arnual ist sehr schmal und daher mussten wir auf Maischefässer und Schubkarren zurückgreifen.“

Gemeinsam wurde so ein ganzer Samstag gearbeitet und geschwitzt. „Es ist wichtig, zügig Alternativen zu fossilen Energieträgern bereitzustellen und zu nutzen“, erläutert Initiatorin Michelle Herrmann. „Biogas und -methan scheint auf den ersten Blick ein perfekter Ersatz für unser Erdgas zu sein - allerdings ist die Thematik nahezu vollständig aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden und war in der Vergangenheit häufig negativ konnotiert.“

Wer mehr über Biogas und die Wirkungsweise der Anlage kennenlernen will, kann sie sich vor Ort erklären lassen und ins Gespräch kommen. „Wir arbeiten außerdem gerade daran Infotafeln und Materialien zu erstellen, die vor Ort installiert werden sollen“, erklärt Carmen John, die das Projekt Junge Biosphäre koordiniert. So sollen auch in Zukunft Jugendgruppen, Schulklassen oder Interessierte über die Themen Erneuerbare Energie und Biogas informiert werden können. Wieviel Gas letztendlich in der Anlage gesammelt wird, testet die Projektgruppe im Sommer bei einer gemeinsamen Kochaktion im Garten.

Naturkosmetik-Workshop

Das Jugendrotkreuz-Projekt "Be part of it" hat sich gemeinsam mit der Jungen Biosphäre der Nachhaltigkeit gewidmet. 15 Jugendliche aus der Projekt-Gruppe „Be part of it“ haben am 28.11.2018 in Saarbrücken am Naturkosmetik-Workshop gelernt, wie man aus natürlichen Zutaten Kosmetikprodukte selbst herstellen kann.

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Unter Anleitung von Naturkosmetik-Expertin Maria Magdalena Meyer haben die jungen Menschen Grundermannbalsam, Lippenpflege-Stifte, Nasenbalsam und Zahnpasta produziert. "Der Workshop soll zeigen, dass es ganz einfach ist, mit natürlichen Produkten und ohne gefährliche Zusatzstoffe die beliebten Kosmetik-Produkte selbst herzustellen“, erklärt Carmen John von der Jungen Biosphäre.  „So wird den TeilnehmerInnen ganz spielerisch gezeigt, dass es alternative Möglichkeiten für Konsum-Artikel gibt, die ohne Mikroplastik und viel Verpackungsmaterial auskommen.“

Das Projekt des Jugendrotkreuzes „Be part of it“, das von AktionMensch gefördert wird, richtet sich an geflüchtete Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, diese durch die Begegnung mit Gleichaltrigen zu stärken und ein Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen. Projektkoordinatorin Meike Jacobs erklärt: „Wir wollen den jungen Menschen zeigen, welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sie in ihrem direkten Lebensumfeld haben. Dabei die Themen Nachhaltigkeit und kritisches Konsumverhalten zu vermitteln, ist natürlich sehr wichtig.“  So finden über das Jahr verteilt mehrere Aktionen statt, an denen die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren kostenlos teilnehmen können. „Am letzten Treffen der Projektgruppe wird es eine kleine Abschlussfeier geben, zu dem die TeilnehmerInnen ihre Familie und Freunde einladen dürfen. Bei einem gemütlichen Zusammensein können sie in Form von Präsentationen, Videos und Bildern zeigen, was sie als Gruppe gemeinsam erlebt haben“, so Jacobs weiter.

Um vielfältige Aktionen planen zu können, kooperiert die Gruppe „Be part of it“ mit zahlreichen Vereinen oder Projekten wie der Jungen Biosphäre, um inhaltlich die unterschiedlichsten Themen den Jugendlichen altersgerecht zu vermitteln.

Eulenjahr

Die Pfadfinder Niederwürzbach haben sich in ihren Gruppenstunden ganz mit dem Thema "Eulen in der Biosphäre" beschäftigt. Kinder- und Jugendliche bis zu 16 Jahren konnten in einem bunten Programm für Artenschutz und Artenvielfalt in der Biosphäre sensibilisiert werden.

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Das Projekt befasst sich mit Eulen unserer Region und die Gruppenstunden werden gestaltet mit Anregungen unter anderem von der NaJu- Broschüre " Waldkauz" ( Experimente, Spiele, Basteln, Wissen): Es wurden Eulen-Buttons und Eulen aus Naturmaterialien hergestellt, Nachtwanderungen gemacht, um Eulen am Ruf zu erkennen sowie ein Ausflug in den Greifvogelpark Potzberg unternommen. Highlight war ein Besuch von Herrn Hirsch von der Tierauffangstation aus Alschbach, der auch seine Eulen mitbrachte und allerhand Informationen und Einblicke in die Arbeit mit den Tieren lieferte.
Seit Januar 2019 bauen die Pfadfinder Kauzkästen, die gemeinsam mit dem Förster Herr Wolf an geeigneten Plätzen aufgehängt werden.
Bei dem Projekt lernen die Kinder und Jugendlichen im Alter bis zu 16 Jahren verschiedene Eulenarten kennen, ihr Vorkommen, ihre Gefährdung und wie sie etwas dagegen tun können.

Gartenanlage Jugendclub Biesingen

Um den Jugendclub Biesingen für die rund 40 Mitglieder und den gesamten Ort Biesingen attraktiver zu gestalten, soll eine Gartenanlage mit Terrasse vor diesem errichtet werden. Die Anlage wird nach ihrer Fertigstellung dem gesamten Ort für Veranstaltungen und als ein gemeinsamer Treffpunkt zur Verfügung stehen.

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Geplant ist eineTerrasse, die vor dem Eingang des Jugendclubs als Treffpunkt dienen soll. Außerdem sollen die Blumenbeete, die direkt an den Eingang des Jugendclubs grenzen, wieder neu bepflanzt werden und  ein oder zwei Obstbäume auf das Gelände gesetzt werden. Somit wird ein Ort geschaffen, der von der angrenzenden Bundesstraße abgeschottet ist.

Als Higlight des Ganzen soll es ein Videotauschbaum errichtet werden, an dem man alte DVDs ablegen und sich eine andere herausnehmen kann (Tauschbörse für alte DVDs). Dieser wird aus einem alten, bereits abgeholzten Baumstamm gebaut und mit einer Platte versehen, sodass man den DVD-Baum auch als Steh-Tisch verwenden kann.

Dieses Projekt ist steht vor allem eine gesellsschaftliche Nachhaltigkeit im Fokus, da die Anlage vom gesamten Ort und darüber hinaus genutzt werden kann - und das nicht nur von den bestehenden sondern auch von zukünftigen Anwohnern Biesingens. Ein Ort des Treffens der gesamten Dorfgemeinschaft wird somit geschaffen. Den Beitrag zur Biosphäre wird dadurch erreicht, dass die Gartenanlage einen Ort wird, an dem sich Jung und Alt gemeinsam in der Natur aufhalten können und dort gemeinsames erleben können.

Außerdem werden wir als Ausgleich für die versiegelte Fläche der Terasse, in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Förster, Bäume nachgepflanzt.

Streuobstwiesen-Ernte

Vielen älteren Menschen gehören Streuobstwiesen – diese werden oft jedoch nicht abgeerntet, wenn es nicht Angehörige tun. Die Junge Biosphäre wird in Kooperation mit dem Jugendforum-Saarpfalz und anderen jungen Menschen, nach vorheriger Absprache mit den Eigentümern, das Obst ernten und den Ertrag zur Weiterverarbeitung an Bliesgau-Obst e.V. spenden.

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Das Projekt bringt junge und ältere Menschen zusammen. Gerade für die ältere Generation ist es schwierig zu sehen, dass dieses wichtige Besitztum der Streuobstwiese – seit sie selbst nicht mehr bei der Ernte helfen können – von nachfolgenden Generationen weder gepflegt noch gewürdigt wird. Junge Menschen wiederum lernen sich bei der Arbeit der Ernte untereinander kennen.

Das Produzieren von Bioprodukten zeigt, dass der Bliesgau die Möglichkeit bietet, nachhaltig, regional eigenständig zu wirtschaften, dass auch junge Menschen sich mit „Traditionen“ verbunden fühlen und den Wert der regionalen Ressourcen schätzen und nutzen lernen.

Das Projekt ist in vielerlei Hinsicht nachhaltig: Es schafft Beziehungen der jungen Menschen untereinander sowie zwischen den Generationen, es bringt lokale Betriebe ins Spiel, es kann jedes Jahr erneut durchgeführt werden, es sorgt für die Produktion von Bioprodukten aus eigenen Ressourcen, es zeigt und fördert den Wert der Streuobstwiese im Bliesgau als wichtige Kulturlandschaft, es bietet für Jugendliche der Biosphäre die Möglichkeit, das ländliche Leben zu erfahren und zu verstehen, es verbindet junge Menschen mit der „Natur“, der Arbeit mit und aus ihr, den Traditionen der Region, es vertritt auch den ethischen Wert, das Obst nicht einfach verkommen zu lassen, sondern es produktiv zu nutzen, es stärkt das Identitätsgefühl und die Identifikation der Menschen des Bliesgaus mit ihrer Biosphäre.

Trashbusters

Bei der Aktion „Trashbusters“ der NAJU wurde im Rahmen der Jungen Biosphäre in diesem Jahr im Bliesgau dem Plastikmüll zu Leibe gerückt. Zusammen mit der Biosphären-AG der GemS St. Ingbert-Rohrbach wurde am Glashütter Weiher in St. Ingbert Müll gesammelt.

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Zusammen mit 14 SchülerInnen der Biosphären-AG der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach ist der Glashütter Weiher von Müll befreit worden. Ausgerüstet mit Sammelstöcken und Handschuhen haben die SchülerInnen einen Nachmittag lang allerhand Unrat rund um den Glashütter Weiher herum gesammelt. Der Müll wurde anschließend von der Müllabfuhr extra abgeholt und wegtransportiert.

Innerhalb der AG haben die SchülerInnen schon mehrfach das Schulgelände von Müll befreit – und auch schon auf dem Weg zum Weiher wurde fleißig gesammelt. Die Sensibilisierung für die Umwelt und das Wegwerfverhalten standen bei diesem Projekt somit an oberster Stelle.

Die Trashbusters-Aktion wird jedes Jahr von der der NAJU durchgeführt. Über 6,4 Millionen Tonnen an Müll gelangen jedes Jahr in unsere Meere. Davon sind 75 % Plastikmüll! Sie führen zu riesigen Müllbergen und Müllstrudeln im Wasser und schaden der Umwelt. Deshalb leistet die NAJU mit den „Trashbusters“ Aufklärungsarbeit und hilft dabei, Gewässer von Müll und Plastik zu befreien.

Grüne JuLeiCa

Die NAJU Saarland bietet als Teil des Projekts Junge Biosphäre ab 2018 erstmalig ein Jugendleiterseminar „Grüne JuLeiCa“ an mit Themenschwerpunkten auf Nachhaltigkeit und Naturpädagogik

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An drei Wochenendmodulen lernen Jugendliche ab 16 Jahren in Theorie und Praxis alles, was für den Erwerb der Jugendleiterkarte von Bedeutung ist. Schwerpunkte der „Grünen JuLeiCa“ sind dabei  zusätzliche Themen im ökologischen, nachhaltigen und naturpädagogischen Bereich. Interessant ist das Seminar für alle, die Interesse haben, in Ferienfreizeiten als Teamer und Betreuer tätig zu werden, eine eigene Kinder- und Jugendgruppe zu gründen oder für Erwachsene, die mit Kindern die Natur erleben wollen.

In den Modulen werden wichtige Themen wie Aufsichtspflicht, Rechts- und Versicherungsfragen, Gefahrenlehre und Gruppendynamik sowie praktische Themen wie Naturpädagogik, Klimaschutz und der Aufbau einer kreativen Gruppenstunde behandelt. Dabei steht vor allem die Vermittlung eines nachhaltigen Lebensstils in den unterschiedlichsten Formen im Mittelpunkt: Die TeilnehmerInnen erhalten Anstöße und Leitfäden, wie z.B. Freizeiten, Gruppenstunden oder Sportevents umweltfreundlich und ökologisch gestaltet werden können.

 

Termine 2018
24./25. Februar 2018: Modul 1
(Aufsichtspflicht, Recht- und Versicherungsfragen, Kinderschutz, Gruppendynamik & Kommunikation)
14./15. April 2018: Modul 2 (Naturpädagogik – dieses Modul kann auch als JuLeiCa-Verlängerung belegt werden)
02./03. Juni 2018: Modul 3 (Nachhaltigkeit – dieses Modul kann auch als JuLeiCa-Verlängerung belegt werden)

 

Informationen sowie Anmeldung über die NAJU Landesgeschäftsstelle, Landesjugendreferentin Nina Lambert, telefonisch unter 06806-102419 oder per Mail NAJU(at)NABU-Saar.de.Weitere Informationen auch auf der Homepage www.NAJU-saar.de

Anmeldeflyer zum Download

72-Stunden Aktion 2019

Im Zuge der 72-Stunden Aktion des BDKJ haben im Bliesgau drei Pfadfindergruppen kräftig angepackt, um in unseren Biosphäre noch mehr für die Umwelt zu tun.

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 Die Pfadfinder des Stamms St. Georg in Heckendalheim haben in Ommersheim an der Gemeinschaftsschule ein Hühnerhaus mit angegliedertem Gehege gebaut. So haben die neuen Schulhühner dort ein Zuhasue. Neben den bereits dort Lebenden Schulbienen hat die Gemeinschaftsschule Ommersheim jetzt noch mehr "alternatives" Lehrpersonal.

 

Die Niederwürzbacher Pfandfinder haben in Niederwürzbach neue Lebensräume für Wildbienen geschaffen. An einer Wildblumewiese und an der Kirche haben die Tiere nun neue "Anflugstellen". Außerdem wurde ein Hochbeete im Ort aufgestellt.

 

In Rohrbach wurde ein Fairtrade-Frühstück vorbereitet, um zu zeigen wie einfach und lecker fair gehandelte Lebensmittel sind. Außerdem wurde auch hier ein Insektenhotel errichtet.

 

Wir danken allen, die sich in diesen 72 Stunden so grandios engagiert haben und allen Unterstützern.

Kochen mit geretteten Lebensmitteln

Gemeinsam mit dem Unverpackt in Saarbrücken, Ingos Kleiner Kältehilfe und einer Kochkünstlerin wurden gerettete Lebensmittel zu grandiosen Kreationen verwandelt.

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Um der Wegwerfkultur unserer Gesellschaft etwas entgegenzustellen, wollten wir zeigen, dass viele Lebensmittel "zu gut für die Tonne" sind und eigentlich noch richtig lecker schmecken. Unter diesem Motto fand vom 03. bis zum 08. Juni die 2. saarländische Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung statt.

Im Zuge Dieser haben wir gemeinsam mit Unverpackt in Saarbrücken sowie der begnadeten Kochkünstlerin Hildegard Eisenla einige Lebensmittel vor dem frühzeitigen Ende in der Tonne gerettet. Besuch bekamen wir vom saarländischen Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost! Das Essen war außerdem vegan!

Los gings um 15 Uhr. Ingo von Ingos kleiner Kältehilfe war da aber schon fleißig am schnippeln.

Er war es auch der zuvor bereits Lebensmittel organisiert und zusammengetragen hatte.

Zusammen wurden Kartoffeln, Zucchini und vieles andere Gemüse geputz und die "unschönen" Stellen einfach entfernt. Der Minister hat sich direkt in die Arbeit gestürtzt und ist mit Messer den den Paprikaschoten zu Leibe gerückt.

Schön war es vor allem sich an den Gewüzen im Unverpackt frei bedienen zu können und nach herzenlust abzuschmecken.

Alles in Allem war das Essen sehr gut und spontan wurde aus den vielen Äpfeln ein fruchtiges dessert mit Rosmarinnote gezaubert.

 

Wir danken allen Beteiligten für diesen Tollen Nachmittag!

 

Bildquellen:

©Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

©Lennart Berwanger